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Über mich

Ich lebe in einem kleinen Ort in NRW und bin 1957 geboren. Mit ca. 10 Jahren habe ich meine erste Landschildkröte gefunden. Zu der Zeit gab es die Tiere auch noch für ein paar Mark zu kaufen und in den nächsten Jahren kam dann noch die ein oder andere dazu. Die Tiere lebten, wie es früher so war, einfach im Garten nur mit einer Hütte und ohne Frühbeet oder Gewächshaus und ohne Wärmequelle. Einige haben es überstanden, andere nicht. Ab 1985 war ich dann wegen meinem Mutterschaftsurlaub mehr zu Hause. Durch eine Anzeige, wegen Landschildkröten, lernte ich dann eine mittlerweile liebe Bekannte kennen. Sie hatte schon ein Gewächshaus und eine wesentlich bessere Haltung. Von ihr habe ich viel über die artgerechte Haltung gelernt.

Ab 1989 klappte es dann auch mit den eigenen Nachzuchten. Im ersten Jahr war es ehr Zufall. Ich hatte ein Fundgelege von 3 Eiern, wovon dann ein Baby geschlüpft ist. Im nächsten Jahr waren es dann 8 und jedes Jahr einige mehr. Heute habe ich von 5 verschiedenen Arten bzw. Unterarten immer mal einige Nachzuchten. Aus dieser kleinen Hobbyzucht gebe ich gelegentlich einige Tiere ab, wenn ich geeignete Halter finde, wo sie artgerecht gehalten werden.

Meine Haltung konnte ich mit den Jahren immer mehr optimieren. Ca. 1995 kam das Buch von Brian Pursall raus. Später dann von Kirsche, Reiner Zirngibl und dann das Buch von Wolfgang Wegehaupt. Wobei die mittlerweile zweite Auflage von Herrn Wegehaupt immer noch mein persönlicher Bestseller ist. Infos über diese und weitere Bücher finden Sie unter -Bücher-.





Meine anderen Tiere

Tiere waren schon immer wichtig in meinem Leben. Alle Klassenarbeiten in der Schule habe ich geschrieben um einen Hund zu bekommen. Hunde aus allen Materialien bekam ich. Haufenweise Stofftiere, sogar einen Pudel mit Batterie, aber nie einen echten Hund. Dann gab es einen Wellensittich, noch einen Wellensittich und einen Dritten auch noch. Dann eine kleine Voliere, ach ja und zwischendurch auch noch einen Hamster. Den ersten Hund kaufte ich mir 1978 dann selbst mit 21 Jahren, nachdem ich schon ein Jahr verheiratet war. Es war ein Pekinese - Alice.

Alice wurde fast 14 Jahre alt. Danach hatte ich eine Westi-Hündin. Sie wurde leider nur 12 Jahre alt. Sie hatte eine Erbkrankheit und später bekam sie noch Krebs. Als es zu schlimm wurde, habe ich sie einschläfern lassen.

Mittlerweile habe ich 3 Hunde, einen Cocker (ein kastrierter Rüde), eine Cairn-Terrier-Dame und eine Labrador-Golden Retriever Hündin. Einige Zeit waren es sogar 4 Hunde, da hatten wir noch eine alte Westi-Dame, auch auch dem Tierheim.


   


Die beiden Kleinen sind Fundtiere aus dem Tierheim und der Cocker war schon als Welpe im Tierheim und sollte von seinen neuen Besitzern nach 3 Jahren wieder ins Tierheim gebracht werden. Zufällig ist er dann bei uns gelandet. Mein Mann brachte ihn mit, von den Mietern unserer Bekannten. Eigentlich wollte ich nie einen Cocker. Ist total nicht meine Hunderasse. Wir wollten auch nur ein besseres Zuhause für ihn suchen, aber irgendwie wollte ihn keiner. Jetzt ist er schon seit Januar 2000 bei uns, wir haben uns so an ihn gewöhnt und wir werden ihn bestimmt nicht mehr hergeben. Der Cocker ist 1996 geboren und hat sogar Papiere. Wir haben ihn mit dem Namen Don übernommen, weil er darauf hört (falls er hört oder hören will). Lt. Papieren heist er eigentlich Chester.


Der Cairnterrier war ein Fundhund und ist seit 2004 bei uns. Sie hieß im Tierheim Jessy, was ich auch ganz gut fand, aber unsere Kinder wollten das sie Jacky heißt und dabei ist es auch geblieben. Sie hört auch drauf. Bei ihr gingen die Schätzungen über das Alter auseinander und lagen damals zwischen 3 und 8 Jahren.


Der Westi war auch ein Fundhund und hieß im Tierheim Tootsie, was ich mir aber irgendwie nicht merken konnte. Bei uns hieß sie Emma. Sie wurde, als wir sie 2006 bekamen auf ca. 11 Jahre geschätzt.  Sie war damals schon fast blind und hörte schlecht. Später konnte sie garnichts mehr sehen und fast nichts mehr hören. Sie hörte nur noch das laute Bellen der anderen beiden Hunde. Dann wußte sie das es Futter gibt. Sie fand sich trotzdem super zurecht. Riechen konnte sie noch gut. In Haus und Garten lief sie  noch überall herum, zwar langsam aber sie kam überall an. Außerhalb vom Grundstück mußte sie an der Leine laufen. Bei Treppen und anderen Hindernissen bin ich dann ihr Blindenführer gewesen  ;-)  Durch die Führung war sie schon so sicher geworden, das sie sich bis zu drei bekannte Stufen allein traute. Im Gelände lief sie auch allein und schnüffelt sich durch. Aber wenn sie kommen sollte mußte man sie holen, weil sie eben nichts hörte. An einem Sonntag Ende Oktober 2008 bekam sie eine Art Schlaganfall. Sie war ganz apathisch und bevor wir einen Tiernotdienst hatten, war sie schon tot.

So wie auf dem Foto lungert mein Rudel immer um mich rum und verfolgt mich überall hin. Jeder weiß schon, wo die Hunde sind, kann auch ich nicht weit sein.

Ich kann nicht verstehen, das man alte Hunde einfach aussetzt. Auch wenn sie von sich aus weggelaufen oder irgendwie abhanden gekommen wären, wenn man sie vermissen würde, dann würde man doch wenigstens die Tierheime in der Umgebung anrufen.

Yuma bekamen wir mit 12 Wochen im August 2008. Eigentlich wollte ich nie ein Tier von so einem Züchter kaufen. Werde ich auch nicht mehr. Aber als wir da waren, konnte ich nicht wiederstehen, die Süße mitzunehmen. Ich hab es noch nicht bereut sie mitgenommen zu haben. Naja, ganz selten vielleicht 



Viele andere Tiere habe ich in meinem Leben gehabt. Einige Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, viele Vögel aller möglichen Arten vom Wellensittich, Kanarien, Finken, Nachtigallen bis über alle möglichen Groß-Sittiche, Unzertrennliche bis hin zu Papageien. Aber da ich der Meinung bin, wenn man sich nicht mehr richtig um die Tiere kümmern kann, dann sollte man sie lieber weggeben, habe ich damals erst die Meerschweinchen und dann auch die Vögel (war mittlerweile eine 50 qm Voliere) alle abgegeben. Es hat lange gedauert bis ich für alle den idealen Platz gefunden habe, zuletzt für meine beiden Timneh-Graupapageien. Der letzte Hamster, auch aus dem Tierheim, ist im Frühjahr 2007 mit fast 3 Jahren an Altersschwäche gestorben (was ein gutes Alter für einen Hamster ist). Das 2 m Aquarium mit Barschen, habe ich an meinen Sohn übertragen und die Goldfische und Kois in unserm kleinen Gartenteich, versorgt mein Mann.

Nun beschränkt sich mein Tierbestand nur noch auf die Hunde und eben meine Schildkröten, über die ich hier berichten möchte. Das reicht auch, wenn man nebenbei noch berufstätig ist.



  Zurück zu den Schildkröten

Mittlerweile sind die Schildkröten zu einem richtigen Hobby geworden und ich verbringe sehr viel Zeit damit die Gehege zu optimieren, neue Frühbeete anzulegen, Bepflanzugen zu optimieren, damit die Tiere sich auch selbst ernähren können (was mir aber noch nicht auf Dauer gelungen ist) Lampen zu installieren, die Bebrütung zu optimieren, die Fotodokumentationen auf dem laufenden halten oder Papierkram erledigen.
Das macht doch schon eine ganze Menge Arbeit.

Der größte Zeitaufwand sind die Informationsgespräche. Aber das halte ich auch gleichzeitig für das Wichtigste. Wenn ich das Gefühl habe, das die Tiere dort nicht richtig gehalten werden, dann gebe ich auch keine ab. Ich verbringe teilweise mehr Zeit damit, den Leuten die Schildkrötenhaltung wieder auszureden, als mal ein Tier abzugeben. Wenn z.B. kein Garten da ist, dann hat es gar keinen Zweck. Oder wenn nur das Kind Interesse hat und die Eltern das überhaupt nicht interssiert und sie auch keinen Block haben, irgend ein vernünftiges Gehege zu bauen oder die  benötigte Beleuchtung anzuschaffen.

Gelegendlich habe ich auch schon mal die ein oder andere Schulklasse  oder Arbeitsgemeinschaft zu Besuch oder fahre auf Wunsch zur Schule hin und berichte dort über die Schildkröten. Das ist dann immer sehr interssant, auch für mich. Unsere Kinder sind die Schildkrötenhalter von morgen und es ist wichtig, hier schon die richtigen Informationen zu hinterlassen. Außerdem kann man so die künftigen Spontan-Käufe im Zoogeschäft vielleicht etwas unterbinden.

Aber das Größte ist es, wenn ich Tiere aus jahrelanger falscher Haltung übernehmen kann und man sieht, wie sie mit artgerechter Haltung wieder richtig aufblühen und sogar total kranke Tiere die nur noch vor sich hin wegetiert haben, wieder wie richtige normale Schildkröten aktiv in den Gehegen leben und sich in die jeweilige Gruppe integrieren. Gerade das Aufpäppeln dieser Tiere ist meistens sehr teuer. Um die doch recht hohen Kosten für Strom, Tierarzt, Futter (getrocknete Kräuter, die ich leider immer noch mehr oder weniger zukaufen muß) und anderes Zubehör wie Spagnum-Moos und Lampen etwas abzudecken, gebe ich jährlich einige Nachzuchten aus meiner kleinen Hobbyzucht ab.


Bei der Abgabe meiner Baby´s bin ich mittlerweile sehr pingelig geworden. Wenn man nach einigen Jahren seine Tiere wieder sieht, die total huckelig und verkrüppelt sind, weil die Kunden trotz richtiger Beratung immer noch kein vernünftiges Freigehege gebaut haben und kein Frühbeet oder Gewächshaus angeschafft haben. Die Tiere immer noch in Einzelhaft leben, obwohl man damals gesagt hat, es wäre besser, wenn man sie in kleinen Gruppen hält oder irgend einen Mist verfüttern, weil sie keinen Bock haben ein paar Wildkräuter zu suchen. Jetzt gebe ich nur noch mindestens 2-3 Tiere (besser wäre mehr) ab, senke dann den Preis, damit für die neuen Halter die Anschaffung der Tiere nicht zu hoch ist und noch Geld in das Gehege, Frühbeet, Lampen etc. gesteckt wird. Deshalb gebe ich jetzt nur noch Tiere ab, wenn die Vorbereitungen alle getroffen sind. Also erst bauen, dann kaufen. Das klappt auch so ganz gut. Immer mehr Leute informieren sich erst und entscheiden sich dann ob die Tiere das Richtige für sie sind.

Leider gibt es immer noch viele Leute die sich im Zoofachgeschäft erkundigen, was leider meistens daneben geht, da in einigen Zoohandlungen die Beratung nur auf guten Verkauf und Profit und nicht auf artgerechte Haltung ausgelegt ist.


Sollte ich mal keine geeigneten Personen mehr finden, wohin ich meine Baby´s abgeben kann, dann werde ich keine Eier mehr ausbrüten. Mittlerweile gibt es immer mehr Massenzuchten, wo es den Züchtern (Vermehrern) egal ist wohin ihre Tiere kommen, hauptsache die Kohle stimmt. Sie werden sogar an Anfänger mit Tierversand verschickt, wo man überhaupt keine Kontrolle mehr über die Haltung hat. Oder an Zoogeschäfte abgegeben, wo sie auch noch mit falscher Beratung weitergegeben werden. Das würde ich meinen Tieren nie zumuten. Aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.

Nun zu meiner Homepage. Bisher habe ich neuen Interessenten meiner Schildkröten immer eine Menge Informationsmaterial per Mail geschickt. Da das bei den vielen Anfragen sehr mühsam ist und einige auch nicht so viel Daten auf ihrem PC empfangen können (vor allem die Bilddateien), kann ich hier alles drauf packen und muß bei Anfragen nur noch auf meine Homepage verweisen. Aus diesem Grund ist die Homepage eigentlich entstanden.

Da über die Haltung, die Arten und vieles mehr schon reichlich geschrieben wurde, verweise ich über meine Linkliste auf viele gute Seiten. Ich möchte hier speziell über meine Haltung, die Freigehege, meine Tiere und andere Sachen die mir am Herzen liegen, schreiben. Außerdem kann ich hier, mit Genehmigung der neuen Halter meiner Tiere und vielen anderen netten Bekannten, einige Fotos zum Freigehege,- Frühbeet,-Gewächshaus-Bau reinstellen. Wer also noch Bilder hat, ... immer her damit. Auch Aufbau-und Befestigungsanleitungen für Lampen etc. sind willkommen.

Es wird immer mal was Neues dazu kommen, also öfters mal wieder reinschauen lohnt sich 

So, nun viel Spaß beim lesen meiner kleinen Homepage und schreiben Sie mir  doch mal ins Gästebuch, wie es Ihnen gefallen hat. Verbesserungsvorschläge werde ich auch gern beherzigen 


Liebe Grüße
Marion
















































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