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JUNGTIER-AUFZUCHT


Die Fürsorge unserer Babies beginnt schon lange vor ihrer Geburt...

.....nämlich mit der Pflege des Muttertieres!
 (da ich selbst Mama bin, weiß ich wie wichtig das ist ;o) )


-TRÄCHTIGKEIT-
Unsere Häsinen werden zum Decken nicht einfach in den Stall eines Rammlers
gesetzt,
sondern beide treffen in unserem Beisein in einem der
geräumigen Außengehege aufeinander.

Auf diese Weise hat die Häsin durch die vielen Versteckmöglichkeiten
innerhalb des Geheges
immer die Möglichkeit, sich zurückzuziehen!




Sollte es die sprichwörtliche "Liebe auf den ersten Blick" sein,
dürfen beide für ein paar Tage ein Quartier gemeinsam beziehen.
Ist die Häsin aber eher reserviert oder gar verschüchtert,
belassen wir es lieber bei einem gemeinsamen Auslauf im Gehege -
dann jedoch 1-2 Tage hintereinander.

Ab der 2. Hälfte der Trächtigkeit bekommt die Häsin noch
vitamin- u. ballaststoffreichere Kost
angeboten,
sowie Fenchel- & Kräutertees statt Wasser.


Außerdem wird für genügend Auslauf & Bewegung gesorgt,
dann aber auch wieder für ausreichend Ruhe!
Meinen Kindern diesen Zustand einmal ausführlich erklärt,
haben diese inzwischen
einen natürlichen Respekt vor den
werdenden Hasenmamis entwickelt
und nehmen es gelassen hin
wenn die eine oder andere Häsin mal `unpässlich`ist ;o)

Die Freude über/auf "Plüschkugeln" i.d. Nestern überwiegt dann einfach!!




-GEBURT & AUFZUCHT-
Raschelt es dann in den Nestern und alles ist gut verlaufen,
bekommt die Häsin sehr viel Ruhe!
Meist kontrolliere ich nur kurz das Nest (um evtl. Totgeburten zu entfernen),
dann erst wieder am darauffolgenden Tag um nachzusehen
ob die Kleinen bereits
erfolgreich getrunken haben.
Außerdem kontrolliere ich jeden 2.Tag das Gesäuge der Häsin.
Diese bekommt nun nach Möglichkeit viel Löwenzahn, Brennesseln, Fenchel
sowie viel Flüssigkeit!

An Streicheleinheiten gewöhne ich die Kleinen schon im Nest,
auch meine Kinder dürfen nach ein paar Tagen mit ihren Händchen
ganz vorsichtig ins Nest fühlen oder die Kleinen einen Moment in der Hand halten
- immer wieder ein tolles Erlebnis;o)!
Wenn die Jungtiere dann ihr Nest zum Hoppeln verlassen,
sind sie bereits das Anfassen gewöhnt und keineswegs scheu.




In dieser Zeit biete ich ihnen dann schon gutes Heu an und
ein paar Tage später
probieren sie auch schonmal von Mama`s Napf.
Auch die Babies bekommen nebst der guten Mamamilch abwechselnd
Wasser o. Tee
der sehr gern angenommen wird.
Ab der 5.Woche reiche ich kleine Mengen Karotte oder Apfel.

Viele Züchter sehen es nicht gern, daß den Jungtieren Frischkost angeboten wird.
Ich aber habe die Erfahrung gemacht, daß gerade die Liebhaber bei Einzug
eines neuen kl. Mitbewohners dazu neigen,
diesen vor lauter Entzückung mit allem "Guten" zu überhäufen.
Ist das Jungtier aber diese Art der Ernährung nicht gewohnt,
ist die Kastastrophe vorprogrammiert!!


Außerdem wird meines Erachtens nach durch die vielfältige Fütterung
der natürliche Instinkt beim Kaninchen gefördert zu wissen
was es fressen darf und was ggf. nicht!




Je nach Jahreszeit bzw. Wetterverhältnissen und Entwicklung dürfen die Kleinen
um diesen Zeitpunkt herum auch schonmal samt Mama
in eines unserer kleineren Freigehege.

Dabei kristallisieren sich dann auch spätestens die
verschieden Charaktere heraus....

....da wäre z.B. der "Hoppla - jetzt komm ICH - Typ" oder
der "Erstmal gucken was die anderen so treiben - TYP";o)

Besucher sind nun auch herzlich willkommen und können dem Treiben zusehen!


   



-...für einen guten START in ein hoffentlich glückliches HASENLEBEN!-
Meist bitte ich auch unsere TÄ um einen Besuch,
bei dem sie schonmal eine erste Untersuchung der Kleinen vornimmt.
Bei dieser Gelegenheit werden auch Kotkügelchen eingesammelt und
zur Untersuchung auf Parasiten o.ä. mitgegeben.

Entwickeln sich die Kleinen weiterhin gut und können abgesetzt werden,
kommt unsere TÄ zum 2.Mal und führt eine Abschlussuntersuchung durch:
Pokontrolle, Augen-Nase-Ohrenkontrolle, Parasitenkontrolle,
Zahnkontrolle,
sowie Wirbelsäulenabtastung!
Wird nichts auffälliges festgestellt, können die Jungtiere geimpft werden.

Bald darauf verlassen die Tiere unsere Zucht die wir selbst nicht
zu züchterischen Zwecken behalten wollen.
Dies ist immer ein wieder ein aufregender aber auch trauriger Augenblick
- schließlich hat man die Kleinen ein Stück ihres Lebensweges begleitet
und
alles für ihr Wohlergehen getan.


Umso mehr sind wir darauf bedacht ein schönes, verantwortungsvolles und
nach Möglichkeit bleibendes Zuhause für unseren Nachwuchs zu finden!!


 


AKTUELLE JUNG- bzw. ABGABETIERE
schaut bitte unter
"UptoDate" nach!












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